Presseinformation  062 / 2010       30.04.2010      Diese Seite drucken    

 

Geschädigtenverband in Rostock gegründet
Die mehr als 1.600 geschädigten Anleger von Volkssolidarität Immobilienfonds bündeln ihre Kräfte

Rostock. Am gestrigen Abend beschlossen in Rostock etwa 30 von der Insolvenz mehrerer Volkssolidarität-Geldanlagen betroffene Anleger ihre Interessen künftig in einem Verband wahrzunehmen. Der Verband, der bundesweit die Interessen der Geschädigten wahrnehmen will, trägt den Namen „Interessenverband der Geschädigten von Volkssolidarität Geldanlagen – IVG“.
Er plant mit Unterstützung der Mehrzahl der Geschädigten geeignete Schritte, um eine Entschädigung bzw. Wiedergutmachung gegenüber der Volkssolidarität zu bewirken. Dazu zählen Musterverfahren, öffentliche Aktionen und Proteste, aber auch die Aufklärung über die Hintergründe der Fondspleiten.

Nachdem sich in den nächsten Tagen der gewählte Vorstand unter dem Vorsitz von Gottfried Hörnig über die nächsten Schritte verständigen wird, können Geschädigte etwa ab Mitte Mai dem Verein beitreten. Bis dahin sollte von Nachfragen Abstand genommen werden.

 

Für weitere Informationen:

Dr. Jürgen Fischer, Vorstand