Presseinformation 37 / 2010
23.02. 2010 Diese
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Rostock. Bei
der Neuen Verbraucherzentrale häufen sich derzeit Anfragen zu fragwürdigen
Rechnungen des Internetportals „top-of-software.de“ der Antassia GmbH mit Sitz
in Mainz. Der Seitenbetreiber bittet Internetnutzer für ein Abonnement zur
Kasse, dass sie angeblich durch Registrierung auf seiner Seite geschlossen
haben. Mit der Weiterverbreitung von kostenlosen Programmen Dritter versuchen
die Drahtzieher der Seite, unbedarfte Internetnutzer abzukassieren. "Lassen Sie
sich durch Rechnungen und Mahnschreiben der Firma nicht einschüchtern", so der
Rat von Verbraucherschützer Joachim Geburtig. "Weisen Sie die
Zahlungsaufforderungen des Anbieters mit der Begründung zurück, dass kein
rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen ist."
Zum Hintergrund: Die Betroffenen hatten auf der Seite nach kostenlosen
Programmen wie "OpenOffice", "Adobe Flash Player" oder nach
Virenschutzprogrammen gesucht. Nach mehreren Klicks kamen sie zu einer
Anmeldeseite. Neben einer Eingabemaske für persönliche Daten fand sich dort ein
kaum erkennbarer Hinweis auf Kosten in Höhe von 96 Euro und eine Laufzeit von
einem Jahr. In der Annahme, die geforderten Daten seien lediglich für den
bekanntermaßen kostenlosen Download der Software nötig, haben die meisten diese
Klausel übersehen. Besonders dreist: Die Rechnung und auch die Mahnung kommen
per E-Mail. Der Versuch einer Antwortmail scheitert.
Der seit Jahren bekannte und für diverse dubiose Firmen tätige Rechtsanwalt Olaf Tank mahnt im Namen der Antassia GmbH die vermeintlichen Forderungen an. Betroffene sollten sich hierdurch jedoch nicht einschüchtern lassen.
Verbraucher, die sich gegen diese Art der Abzocke wehren wollen, können auf ein Musterschreiben der Neuen Verbraucherzentrale zurückgreifen, das in den örtlichen Beratungsstellen erhältlich ist.
Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig,
Berater BS Rostock / BS Güstrow
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