Presseinformation 034 / 2010
22.02. 2010 Diese
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Rostock Mit dem Monat März beginnen hoffentlich wärmere Zeiten. Doch Vorsicht, die Schneemassen der vergangenen Tage werden einige noch Sorgen bereiten. Durch die große Menge von Schmelzwasser können Keller voll laufen und Hochwasser für Schäden sorgen. Und längst nicht alle Schäden sind versichert. „Übliche Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen leisten in der Regel nur bei Leitungswasserschäden“, erläutert Joachim Geburtig.
Ein
eingestürztes Dach, eine geplatzte Rohrleitung, ein beschädigter Schornstein -
alles ärgerlich und vor allem teuer. Was viele nicht wissen: „In den
Wohngebäudeversicherungen sind Schäden durch Schnee oft gar nicht oder nur mit
einer Selbstbeteiligung abgesichert“ erläutert Joachim Geburtig. In normalen
Wintern kein Problem, doch bei solchen Schneemassen wie derzeit werden einige
Hausbesitzer ihr weißes Wunder erleben.
Bei einigen Versicherungsgesellschaften kann die bestehende Police um den
Einschluss von so genannten Elementarschäden erweitert werden. Dann kommt die
Versicherung im Übrigen nicht nur bei Schäden durch Schneedruck auf, sondern
auch bei Überschwemmungen, Erdrutschen und Erdbeben.
Wenn ein geparktes Auto durch unvorhersehbar auftretende Wassermassen beschädigt
wird, kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung für den Schaden auf.
„Grundsätzlich sollte Jeder Sicherungsvorkehrungen gegen drohende Schäden treffen und damit seiner Sorgfaltspflicht genügen“, rät Geburtig. Bei Tauwetter ist angesichts der gegenwärtig angehäuften Schneemassen der Abfluss in Gullys nicht zu behindern. Mieter und Wohneigentümer tun gut daran, regelmäßig Keller und Bausubstanz auf eindringende Feuchtigkeit hin zu prüfen, um gegebenenfalls unverzüglich reagieren zu können.
In den Beratungsstellen der NVZ können Sie checken lassen, ob Sie ausreichend abgesichert sind bzw. die richtige Versicherung besitzen.
Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig,
Berater BS Rostock / BS Güstrow
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