Presseinformation   011/ 2010        18.01. 2010   Diese Seite drucken

 

Mahnung von der Proinkasso GmbH

Verbraucherzentrale warnt vor Inkassobriefen aus Neu-Isenburg

 

Unzählige Mahnschreiben hat in diesen Tagen die Firma Proinkasso GmbH aus Neu-Isenburg nach Mecklenburg- Vorpommern versandt. Das Inkassobüro gibt vor, für einen Gewinnspieleintrag im Auftrag von „Tipp House“ eine offene Forderung einzuziehen. Zu zahlen seien 138,61 Euro, die innerhalb der nächsten sieben Tage zu überweisen sind. Für den Fall der Nichtzahlung werden eine Reihe von Maßnahmen, wie beispielsweise Mahnbescheid, Zwangsvollstreckung, Pfändung der Bezüge, Bankguthaben und Eintragung in entsprechende Schuldnerverzeichnisse angedroht.
Zahlreiche Verbraucher sind verärgert, da sie zum einen weder die Rechnung noch deren Anspruchsgrundlage kennen und zum anderen auch verunsichert angesichts der dreisten Drohungen.

Inkassobüro klingt nach Ärger und nach hohen Kosten und viele fühlen sich daher genötigt zu zahlen. Verbraucherschützer Joachim Geburtig erklärt dazu:

Mit einer solchen Vereinbarung wird die Forderung unter Umständen anerkannt und man verliert die Möglichkeit sie zu bestreiten.
Verbraucher, die sich gegen diese Art der Abzocke wehren wollen, können auf ein Musterschreiben der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V. zurückgreifen, das in den örtlichen Beratungsstellen erhältlich ist oder hier als
PDF-Datei Download.

 

Weitere Informationen zu Forderungsabwehr erhalten Sie in den Beratungsstellen des Landes.

 

 

Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig, Berater BS Rostock / BS Güstrow