Presseinformation 129 / 2009 3.12.2009
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Weihnachtszeit - Spendenzeit
Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Durchblick im Spendendschungel
Die Bereitschaft der Menschen zu helfen ist gerade in der Weihnachtszeit überaus groß. Sach- und Geldspenden fließen für viele gute und seriöse Projekte oder ganz einfach für Menschen in der Nachbarschaft. Jeder, der spendet, möchte seinen Einsatz sinnvoll eingesetzt sehen. Aber, für die Verbraucher ist es schwer, die Seriosität der unterschiedlichen Organisationen zu beurteilen. Um Spenden wird bei vielen Gelegenheiten gebeten, ob an der Haustür, auf Weihnachtsmärkten oder per Post.
Die Verbraucherzentrale rät, sich beim Spenden nie unter Druck setzen zu lassen. Spenden sind freiwillige Leistungen, zu denen man nicht überredet, genötigt oder gezwungen werden darf.
Verbraucher, die möchten, dass ihre Spenden das richtige Ziel erreichen, können sich am Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) orientieren. Nur gemeinnützige Einrichtungen, die eine Prüfung im Hinblick auf Transparenz der Verwaltung ihrer Gelder und Verwendung der Mittel zum angegebenen Zweck bestehen, erhalten das DZI-Spendensiegel. Die aktuelle Liste mit den Organisationen, die vom DZI ein Spendensiegel erhalten haben, kann in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale eingesehen werden oder ist im Internet unter www.dzi.de abrufbar.
Nicht selten wird man auch am eigenen Wohnort einen würdigen Empfänger von Spenden ausmachen können. Hier besteht oft sogar die Möglichkeit, selbst einzuschätzen, ob die Spende tatsächlich sinnvoll verwendet wird.
Aufmerksamkeit ist geboten, wenn regelmäßig wiederkehrende Zahlungen geleistet werden sollen. Hier handelt es sich meist um Verträge über Fördermitgliedschaften. In diesen Fällen besteht in der Regel nicht das gesetzliche Recht innerhalb von 2 Wochen von der Verpflichtung zurückzutreten. Jeder, der spendet, hat zudem das Recht eine Spendenquittung zu verlangen.
Für weitere Informationen:
Matthias Wins, Fachberater Recht
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