Presseinformation   60 / 2009        23. 7. 2009   Diese Seite drucken

 

Mahnung von der Proinkasso GmbH

Verbraucherzentrale warnt vor Inkassobriefen aus Hanau

(Rostock) Unzählige Mahnschreiben hat in der vergangenen Woche die Firma Proinkasso GmbH aus Hanau versandt. Das Inkassobüro gibt vor, für einen Gewinnspieleintrag im Auftrag von CC Profi eine offene Forderung einzuziehen. Zu zahlen seien 133,61 Euro, die innerhalb der nächsten sieben Tage auf ein angegebenes Konto einer Kanzlei K. Strassburg zu überweisen sind. Für den Fall der Nichtzahlung werden eine Reihe von Maßnahmen, wie beispielsweise Mahnbescheid, Zwangsvollstreckung, Pfändung der Bezüge, Bankguthaben und Eintragung in entsprechende Schuldnerverzeichnisse

angedroht.

 

Viele Rat suchende meldeten sich bei der Verbraucherzentrale in Rostock  und Güstrow. Sie sind verärgert, da sie weder die Rechnung noch deren Anspruchsgrundlage kennen, aber auch verunsichert angesichts der Drohungen. Inkassobüro klingt nach Ärger und nach hohen Kosten. Der Rat von Verbraucherschützer Joachim Geburtig ist eindeutig:

Nicht zahlen, wenn keine Anspruchsgrundlage besteht und kein Nachweis der Forderung seitens des Inkassobüros erbracht werden kann.

 

Auch sollten auf keinen Fall aus Unkenntnis oder Angst die im Inkassoschreiben vorgeschlagene Ratenzahlungsvereinbarung unterzeichnet werden.

 

Weitere Informationen zu Forderungsabwehr erhalten Sie in den Beratungsstellen des Landes.

 

Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig, Berater BS Rostock / BS Güstrow