Presseinformation    47 / 2009       03. 07. 2009               Diese Seite drucken

 

Rechtzeitig an Reiseschutzimpfungen denken –

zur Kostenübernahme vorher bei der Krankenkasse informieren

 

Rostock, Die Urlaubszeit rückt näher und näher. Der eine möchte an die See, der andere ins Gebirge. Und manche zieht es in ferne Länder. Bei der Planung einer Reise gibt es neben dem Ziel und den richtigen Reisepapieren jedoch einen weiteren wichtigen Punkt, der zu beachten ist – die Gesundheitsvorsorge. In vielen Ländern der Erde treten Krankheiten auf, die teilweise schwer zu behandeln sind und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufen können. Dazu gehören bei Reisen in ferne Länder Erkrankungen wie Typhus, Hepatitis, Gelbfieber oder Malaria. Aber auch in den einheimischen Gegenden können Gefahren, wie der durch Zecken übertragene FSME-Virus, lauern. Glücklicherweise gibt es Schutzimpfungen oder eine medikamentöse Prophylaxe, die vor diesen Erkrankungen wirkungsvoll schützen können. Da viele Impfstoffe einige Zeit brauchen, um ihre volle Schutzwirkung zu entfalten, sollten vor Beginn der Reise die Impfungen rechtzeitig eingeplant werden. Welche Impfungen für welche Länder wichtig sind, kann man aus den Empfehlungen der Weltgesundheitsbehörde WHO entnehmen oder in einem umfassenden Beratungsgespräch mit dem Arzt erfahren.

„Auch die Kosten der benötigten Impfungen sind bei der Reiseplanung im Auge zu behalten“, empfiehlt Wiebke Cornelius von der Beratungsstelle Rostock der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen Reiseschutzimpfungen für den privaten Urlaub von der Gesetzlichen Krankenkasse nicht getragen werden und sind daher vom Versicherten selbst zu bezahlen. Allerdings gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Krankenkassen, die die Kosten wichtiger Reiseimpfungen für ihre Versicherten als Zusatzleistung übernehmen. „Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen, sollte man sich dazu jeweils individuell bei seiner Kasse informieren“, rät Wiebke Cornelius.

 

 

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Für weitere Informationen:

Wiebke Cornelius, Fachberater Gesundheitsdienstleistungen