Presseinformation 46 / 2009 25.
Juni 2009 Diese
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Immobilienfonds der Volkssolidarität
Betrugsvorwürfe werden lauter
Rostock. Nachdem bereits eine für Mitte Mai 2009 angekündigte Informationsveranstaltung des VS Fondsmanagement ohne Angabe von Gründen abgesagt wurde, sind die betroffenen Anleger in noch größerer Sorge. Hatten sie doch klare Ansagen über die Zukunft ihres Geldes erwartet. Auch der anschließende plötzliche Weggang des Geschäftsführers der Fondsgesellschaft, Godemann, hat keineswegs zu einer Vertrauensbildung geführt. Nun muss sich ein Rechtsanwalt aus Schwerin um Aufklärung bemühen. Und er wird es schwer haben, Klarheit zu schaffen. Einen gesunden, sprich liquiden Fonds, der alle Ansprüche seiner Anleger bedienen kann, hat er bis heute nicht vermelden können. Selbst die Anleger des Immobilienfonds der Volkssolidarität, die glaubten, über eine entsprechende Grundschuldeintragung abgesichert zu sein, werden überwiegend enttäuscht sein, wenn sie – wie kürzlich Familie K. – feststellen müssen, dass ihre Sicherheit eine Schrottimmobilie ist. So musste z. B. eine ehemalige Obdachlosenunterkunft des Volkssolidarität Kreisverbandes Mecklenburg Mitte e. V. in Güstrow als Absicherungsobjekt herhalten. Makaber, vielleicht sogar Methode. Da liegt es nahe, einen Anlagebetrug zu vermuten und strafrechtliche Schritte einzuleiten. Die Neue Verbraucherzentrale, bei der sich schon fast 150 Betroffene gemeldet haben, rät deshalb, Strafanzeige zu stellen und sich im Falle einer eventuellen Insolvenz Schadenersatzansprüche vorzubehalten. Vom derzeitigen Geschäftsführer, RA Miedeck, wird eine schnelle und klare Auskunft zur Vermögenslage der Fondsgesellschaft erwartet, denn die betroffenen, meist älteren Senioren möchten nicht mehr hingehalten werden.
Für weitere Informationen:
Dr. Jürgen Fischer, Vorstand