Presseinformation 42 / 2009 08.
06. 2009
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Allergisch?
Auch Zahnersatz
kann die Ursache sein!![]()
Eine fortdauernde Abwehrschwäche, Migräne, Rheuma, ständige Müdigkeit, Erschöpfung, Darmerkrankung, Hautausschläge – die Liste der Erkrankungen ist lang. Bis zu 40 % unserer Bevölkerung sind heute durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt. Umweltärzte nennen die Zahl von 8 Millionen Menschen in Deutschland, die z. B. an Multipler Chemikalien Sensibilität (MCS) erkrankt sind, bzw. in dieser Hinsicht gefährdet sind.
Eine Ursache für allergische Reaktionen kann auch das für Zahnersatz verwendete Material sein. Menschen mit chronischen Zahnfleischentzündungen haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Kreislauferkrankungen, Schlaganfall oder Frühgeburten. Solche Entzündungen können ihre Ursache in schlechten Putzgewohnheiten haben. Sie können aber auch auf eine Unverträglichkeit von Zahnersatz hinweisen.
Gefördert durch Umweltmediziner und Zahnärzte hat sich eine neue Disziplin entwickelt: Die Umwelt-ZahnMedizin. Hier werden Diagnose- und Therapiekonzepte für chronisch Kranke von Umwelt- und Zahnärzten gemeinsam entwickelt. Nach deren Erkenntnissen sind z. B. bei einem durch Holzschutzmittel geschädigten Patienten oder einer an MCS erkrankten Krankenschwester, zahnärztliche Behandlungen anders durchzuführen als bei gesunden Menschen. Welche gemeinsamen Maßnahmen müssen Zahnarzt und Umweltarzt bei Schimmelpilzbelastungen treffen? Ist bei solchen chronisch Erkrankten
z. B. eine Wurzelbehandlung gefahrlos möglich?
Die Deutsche Gesellschaft für Umwelt–ZahnMedizin www.dguz.de nimmt sich betroffener Patienten an und bildet Zahnärzte zum Umwelt–ZahnMediziner auch in Rostock aus.
Antworten auf Fragen zu den vielfältigen Verknüpfungen zwischen Zahn-, Mund- und Allgemeinerkrankungen gibt die DGUZ in der Zeit von 10 bis 12 Uhr in einer Veranstaltung am Samstag, den 13.06.2009 in der Nikolaikirche in Rostock.
Gleichzeitig haben Interessierte die Möglichkeit sich an einem Informationsstand der „Unabhängigen Patientenberatung Deutschland – UPD Beratungsstelle Rostock“ zu allgemeinen Gesundheitsfragen und Patientenrechten beraten zu lassen.
Die kostenfreie Beratung in der Rostocker Patientenberatungsstelle ist dienstags und donnerstags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr telefonisch unter 0381/ 208 70 45 möglich. Die persönliche Beratung wird in der Strandstraße 98 angeboten. Weitere Informationen sind im Internet unter www.upd-online.de abrufbar.
Kostenfreies bundesweites UPD-Beratungstelefon: 0800 0 11 77 22 Mo-Fr 10-18 Uhr.
Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD
0381 208 70 45, Strandstraße 98, 18055 Rostock