Presseinformation    67 / 2008       01. 0. 2008               Diese Seite drucken

 

 

Zusatzversicherung für Zahnersatz?

 

Wichtige Tipps von der Rostocker UPD-Beratungsstelle

Rostock, 31. Juli 2008 – Viele Menschen fragen sich, ob sie eine Zusatzversicherung für Zahnersatz brauchen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen zahlen Festzuschüsse zum Zahnersatz für eine so genannte Regelversorgung. Wer sich aber aufwändigen und damit teuren Zahnersatz wie z. B. Implantate wünscht, wird sich überlegen, ob eine zusätzliche Absicherung sinnvoll ist.

Neutralen und kostenfreien Rat in diesen Fragen gibt die Rostocker Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland – UPD in der Strandstraße 98, die sich in Trägerschaft der Neuen Verbraucherzentrale MV befindet. Die Patientenberaterin Wiebke Cornelius  empfiehlt, vor Abschluss einer Versicherung die persönlichen Bedürfnisse genau zu klären – gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Zahnarzt – und erst dann nach einem passenden Vertrag zu suchen. „Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Zusatzversicherung für Zahnersatz abzuschließen, werden Ihnen diese Vorüberlegungen eine Entscheidung in jedem Fall erleichtern“, so Cornelius.

Dazu gehört zunächst die Frage, ob Zahnersatz in größerem Umfang und in absehbarer Zeit überhaupt benötigt wird. Gleichzeitig sollte geklärt werden, ob die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht evtl. auch ausreichend sind. Denn wer sich mit Zahnersatz auf Krankenkassenbasis zufrieden gibt, braucht eigentlich keine Zusatzversicherung. Besonders für Menschen mit Vollprothese oder mit nur noch wenigen Zähnen gilt: sie müssen meist nur geringe Zuzahlungen leisten. Wer hingegen teuren Zahnersatz wünscht, kann durch eine Zusatzversicherung durchaus Vorteile haben.

Es ist sinnvoll, sich verschiedene Versicherungsangebote einzuholen und auszurechnen, was die Versicherung bei welcher maximalen Leistung jährlich kostet.

Wenn die Angebote der Zusatzversicherungen auf dem Tisch liegen, sollte – neben einem grundsätzlichen Vergleich der verschiedenen Angebote – z. B. auch darauf geachtet werden, dass die Leistungen unabhängig von denen der gesetzlichen Krankenkasse angeboten werden und ob gar keine oder nur wenige Fragen zum Gesundheitszustand gestellt werden. „Beachten Sie auch, dass es bei jeder Zusatzversicherung eine Wartezeit gibt, bevor überhaupt das erste Mal bezahlt wird. Dieser Zeitraum beträgt maximal acht Monate“, so Cornelius weiter. „Prüfen Sie aber auch folgende Möglichkeit: Können Sie regelmäßig vergleichbare Beträge in Eigenregie ansparen? Wenn ja, steht Ihnen dieses Geld flexibler – also auch für andere unplanbare Ausgaben – zur Verfügung. Bei weiteren Fragen nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns Beraterinnen in Rostock auf. Wir bieten sowohl persönliche wie auch telefonische Beratung an.“

Zum Thema „Zusatzversicherung für Zahnersatz“ stellt die Unabhängige Patientenberatung Deutschland eine Patienteninformation mit den zehn wichtigsten Fragen und ihren Antworten zur Verfügung. Diese können Sie direkt in der Beratungsstelle erhalten oder im Internet www.upd-online.de unter „UPD – Patienteninformationen“ als pdf-Datei herunterladen. Weitere Informationen gibt es außerdem über das bundesweite UPD-Beratungstelefon. Dieses ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 01803 / 11 77 22 erreichbar (9 ct. / Min. aus dem dt. Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen).

Beratungstelefon

Mo – Fr 10 – 18 Uhr

01803 11 77 22 (9 ct/Min. aus dem dt. Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)

 

Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD

0381 208 70 45, Strandstraße 98, 18055 Rostock

www.unabhaengige-patientenberatung.de    

 

Für weitere Informationen:

Wiebke Cornelius, Fachberater Gesundheitsdienstleistungen