Presseinformation    51 / 2007        26. 04. 2007                    Diese Seite drucken

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – wichtig für alle!
mit Fragebogen zum Beitragsvergleich

 

Kann der Beruf aufgrund von Krankheit oder Unfall auf Dauer nicht mehr ausgeübt werden, droht der finanzielle Ruin. Durch eigene Rücklagen kann kaum jemand das wegfallende Erwerbseinkommen ausgleichen. Die gesetzliche Versicherung zahlt für alle ab 01. 01. 1961 Geborenen nur noch eine Erwerbsminderungsrente - die volle Rente nur, wenn man nicht mehr in der Lage ist, drei Stunden täglich zu arbeiten. Maßstab ist nicht der zuletzt ausgeübte Beruf, sondern jede denkbare Tätigkeit am Arbeitsmarkt. Zudem richtet sich die Rentenhöhe nach den eingezahlten Beträgen und den Versicherungsjahren. Wer also in jungen Jahren berufsunfähig wird, riskiert ohne private Berufsunfähigkeitsversicherung den sozialen Abstieg. Selbständige haben in der Regel ohnehin gar keinen gesetzlichen Versicherungsschutz.

 

Somit ist für alle Berufstätigen, aber auch für Auszubildende, Studenten und Hausfrauen der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ein MUSS. Da schon kleinere Leiden oder Vorerkrankungen zu Ausschlüssen,
Risikozuschlägen oder gar zur Ablehnung eines Antrages führen können, sollte die Versicherung möglichst in jungen Jahren, wenn man noch ganz gesund ist, abgeschlossen werden.

 

Einen Überblick über die Angebote zu bekommen, ist nicht einfach. Welche Versicherung ist für mich die Richtige? Welche Bedingungen sind in Ordnung, welche nicht? Wie erkenne ich Fußangeln im Kleingedruckten? Bei welcher Gesellschaft muss ich viele Gesundheitsfragen beantworten, bei welcher weniger? Wie finde ich eine günstige Versicherung?

 

Unser Beitragsvergleich soll Ihnen helfen, die für Sie geeignete Versicherung zu finden. Die genannten Unternehmen und die jeweiligen „Tarife“ sind von uns vorgeprüft. Wir nennen nur Versicherer, die

 

-          auf die „abstrakte“ Verweisung verzichten,

-          die sogenannte „6-Monats-Prognose“ verwenden,

-          auf willkürliche Beitragerhöhungen verzichten und

-          eine evtl. gewünschte Nachversicherungsgarantie anbieten.

 

Ob die Versicherung Sie auch als Versicherungsnehmer akzeptiert, können wir nicht garantieren. Bei Vorerkrankungen bleiben Sie hartnäckig und nehmen Sie einen möglichen Risikozuschlag in Kauf. Gegebenenfalls gelangen Sie über eine anonyme Risiko Voranfrage zum gewünschten Versicherungsvertrag.

 

Das müssen Sie vorab überlegen

Wie hoch soll die Rente sein? Wie lang die Laufzeit? Je höher die Versicherungssumme, je länger die Versicherungsdauer und je höher das Eintrittsalter ist, desto teurer sind die Beiträge (außerdem richten sich die Preise nach den Berufen).

 

 

 

 

Darauf sollten Sie besonders achten!    

Eine Nachversicherungsgarantie ermöglicht Ihnen unter bestimmten Bedingungen (z. B. Heirat, Geburt eines Kindes) die Erhöhung der Versicherungssumme - der BU-Rente - ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dies ist gerade für junge Leute, wie Auszubildende, Studenten und Berufsanfänger besonders wichtig, um auch den späteren Lebensstandard absichern zu können.

 

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auf gar keinen Fall mit einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung gekoppelt werden. Von Versicherungen und ihren Vertretern wird dies (aus Provisionsgründen!) fast immer empfohlen, wir raten jedoch dringend davon ab. Abgesehen davon, dass eine Kapital-Lebens- oder private Rentenversicherung ohnehin nicht als Altersvorsorge geeignet sind (hohes Abbruchrisiko, hohe versteckte Abschlusskosten, mäßige Rendite), gefährdet die Verknüpfung den Berufsunfähigkeitsschutz. Denn da die Beiträge im Regelfall untrennbar miteinander verbunden sind, verlieren Sie den Versicherungsschutz der Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn Sie wegen eines finanziellen Engpasses die hohen Beiträge nicht mehr aufbringen können.

 

So gehen Sie vor:

 

Füllen Sie den Fragebogen (als pdf-Datei) vollständig aus.

 

Diesen Service bieten wir für einen Unkostenbeitrag von 20 Euro gegen Rechnungslegung an. 

 

Dann per Post: Neue Verbraucherzentrale, Strandstraße 98, 18055 Rostock

oder per Fax: 0381 – 208 70 60 oder email: info@nvzmv.de

 

 

 

Für weitere Informationen:
Michael Peters, Berater BS Rostock