Presseinformation 34 / 2007 02.
03. 2007 Diese
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Ihre Meinung ist gefragt
Aufdringliche Werbung auf der Straße wird häufig zur Belästigung
Wer kennt sie nicht, die jungen smarten Damen und Herren, die mit einem aufgesetzten Lächeln vor Geschäften und auf Plätzen stehen, und den Vorbeilaufenden irgendwelchen Werbemüll in die Hände drücken. Die Palette der Offerten reicht von Geschäftseröffnungen mit Superangeboten, über leichte Kredite, Auto- und andere Gewinne, kleine Geschenke usw. Der Eine nimmt`s gelassen und ignoriert diese Angebote oder deponiert die Werbematerialien gleich in den nächsten Papierkorb. Den anderen nervt es und er weicht in großem Bogen aus.
In den Innenstädten des Landes und den Einkaufszentren häufen sich solche Werbeaktionen. An manchen Tagen laufen Verbraucher regelrecht Spießruten, wenn sie zu Beispiel durch die Rostocker Kröpi oder die Schweriner Mecklenburgstr. laufen.
Rechtlich kann man diese Aktionen kaum eindämmen, es sei denn, es werden ohne entsprechende Genehmigungen Stände im öffentlichen Verkehrsraum aufgestellt. Auch das Sammeln von Adressen zum Beispiel aus Anlass einer Autoverlosung ist statthaft. Aber immer wieder fallen viele Verbraucher darauf herein und wundern sich, wenn wenige Wochen später die Adressen und anderen Daten missbraucht werden.
(Für alle, die das Kleingedruckte nicht beachtet haben, hier ein Beispiel in 40facher Vergrößerung.)
Da kommt dann die ungebetene aber adressierte Werbung direkt in den Briefkasten, da klingelt das Telefon zur Abendbrotzeit und immer wieder geht es um scheinbar günstige Angebote für´s Telefonieren, für Versicherungen, für Kredite und für anderes mehr.
Aber – so die Verbraucherberater des Landes – diese Aktionen ärgern auch viele Einzelhändler und auch Touristen, die sich zunehmend belästigt fühlen. Deshalb möchte die Neue Verbraucherzentrale allen die Möglichkeit geben, sich zu diesem Thema zu äußern. Unter info@nvzmv.de haben Verbraucher und andere Betroffene ab sofort Gelegenheit, ihre Meinung darzulegen (Stichwort: Straßenwerbung).
Für weitere Informationen:
Dr. Jürgen Fischer, Vorstand