Presseinformation  103 / 2007        25. 09. 2007   Diese Seite drucken

 

Grauer Kapitalmarkt - Dubiose Kapitalanlagen und Beteiligungen

Vortrag der NVZ am Donnerstag, den 27. 09. 2007 in Rostock

 

Mickrige Zinsen bei Banken und Sparkassen und eine schwierige Börsenlage lassen manches Angebot des Grauen – das heißt des nicht staatlich überwachten - Kapitalmarktes lukrativ erscheinen. Mit dem Versprechen von Traumrenditen locken unseriöse Anbieter gutgläubige Anleger dazu, in fragwürdige Geldanlageprodukte wie stille Unternehmensbeteiligungen,
verlustreiche Termingeschäfte oder geschlossene Immobilienfonds zu investieren. Nach Expertenschätzungen werden viele Anleger durch riskante Geldgeschäfte jährlich um mehrere Milliarden Euro geschädigt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist nicht selten. Anbieter und Angebote auf diesem so genannten Grauen Kapitalmarkt sind weitgehend frei von staatlicher Kontrolle.

 

Wir befürchten, dass hundert Tausende Bürger auf tickenden Zeitbomben sitzen und es einfach nicht wissen", sagt Joachim Geburtig, Jurist der Verbraucherzentrale Rostock. Manchmal hätten bekannte Vertreter das Finanzgeschäft vermittelt, häufig fremde Berater an der Haustür. Dabei seien sowohl Vertreter als auch Kundschaft häufig "ahnungslos". Keiner wisse
genau, was hinter den verkauften Verträgen eigentlich stecke - bis auf die Drahtzieher im Hintergrund.

 

Woran man riskante Produkte des Grauen Kapitalmarktes erkennt und wie man sich vor unseriösen Angeboten schützen kann, darüber informiert die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V., Beratungsstelle Rostock im Rahmen eines Vortrages, der durch Herrn Rechtsanwalt Jochen Resch gehalten wird. Der Vortrag findet am  Donnerstag, den 27. 09. 2007, 18 Uhr in der Beratungsstelle in der Strandstraße 98 statt. Telefonische Anmeldungen sind unter (0381) 208 70 50 möglich.

 

Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig, Berater BS Rostock / BS Güstrow