Presseinformation 76 / 2006 10.
07. 2006
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Geld und Reisen ins Ausland
Tipp der Verbraucherzentrale
Rostock. Wer dieser Tage ins Ausland fährt, möchte auch in fremden Gefilden finanziell gut gerüstet sein. Wie viel Bargeld ist nötig? Wo tausche ich am günstigsten? Welche Karte ist einsetzbar? Das sind die häufigsten Fragen. Auch in den Euro-Ländern sollte kein Bargeld in großer Höhe mitgenommen werden, das Verlustrisiko darf nicht unbeachtet gelassen werden. Auch sollte sich niemand darauf verlassen, dass in Ländern, in denen der Euro kein offizielles Zahlungsmittel ist, überall mit Euro bezahlt werden kann. Dies ist von Land zu Land unterschiedlich und eher in den touristischen Zentren möglich. Vorsicht ist geboten, wenn Preise nur in der Landeswährung angegeben sind und der Händler diesen Preis schnell mal in Euro umrechnet. Meist ist das ungünstiger als ein sicherer Tausch von Euro in die Landeswährung bei einer offiziellen Wechselstelle oder Bank. Es lohnt immer, sich vorab beim Reiseveranstalter oder vor Ort beim einheimischen Reiseleiter nach den Zahlungsalternativen zu erkundigen.
Neben Bargeld sind Maestro- und Kreditkarten ein wichtiges Zahlungsmittel.
Die Maestro-Karte ist weltweit einsetzbar. Zum Bezahlen mit Kreditkarte eignen sich die Visa- oder Mastercard sowie die Kreditkarten von Diners und American Express. Bei Einsatz der Maestro- und Kreditkarten sollte auf alle Fälle der Belastungsbeleg sorgfältig aufbewahrt und später bei der Abrechnung überprüft werden. An den internationalen Geldautomaten im Ausland kann z.B. mit einer Maestro-Card (Symbol ist auf den meisten EC-karten) jederzeit Bargeld gezogen werden. Es fallen aber je nach Bank unterschiedliche Gebühren an. Eine weitere Möglichkeit sind Reiseschecks, bei denen beim Kauf bis zu 1,5 Prozent des Betrages fällig werden. Übrigens: Bei Verlust einer Geldkarte im Ausland kann die Rufnummer 0049-116 116 in Anspruch genommen werden.
Bei Ärger auf Reisen werden Verbraucher in allen Beratungsstellen der NVZ über ihre Ansprüche beraten.
Für weitere Informationen:
Dr. Jürgen Fischer, Vorstand