Presseinformation    55 / 2006       26. 05. 2006                    Diese Seite drucken    

 

Geldkarte verloren? - Verbraucher können jetzt kostenlosen Service nutzen

Mit verbessertem Konzept und Service hat die servodata GmbH aus Frankfurt/Main den so genannten Sperr-Notruf bei Kartenverlust unter der kostenlosen Hotline 116 116 übernommen. Mit diesem Service, der im Auftrage des eigens dafür gegründeten Sperr e.V. organisiert wird, kann allen Verbrauchern, die ihre Geld- oder Kreditkarte sperren lassen wollen, schnell geholfen werden. Bislang können über diesen Service schon bis zu 90 Prozent der aller Bank- und Zahlungskarten zeitnah gesperrt werden. Damit wird der Missbrauch, z.B. gestohlener Kreditkarten stark eingegrenzt. Auch die Banken profitieren von diesem System, da sie eine verbesserte Schadenprävention erzielen können. Deshalb fand dieses Projekt von Anfang an große Unterstützung bei Politik und Wirtschaft. Auch Verbraucherschützer sehen in der bundeseinheitlichen Hotline eine ausbaufähige Grundlage, den Missbrauch von Karten und anderen elektronischen Zugangsberechtigungen zurückzudrängen.

Verbraucher, die den Verlust ihrer Geldkarte bemerken, sollten keine Zeit verlieren und über die kostenfreie Rufnummer eine Sperrung der Karte veranlassen. Der Betreiber der Hotline setzt sich unverzüglich mit der jeweiligen Bank in Verbindung und veranlasst die zeitnahe Sperrung der Karte. Sollte sich die vermisste Karte nach kurzer Zeit wieder anfinden, muss die Freischaltung mit dem jeweiligen Kreditinstitut geregelt werden.

Der Service kann auch im Ausland in Anspruch genommen werden, dann jedoch mit der kostenpflichtigen Vorwahl ++49 116 116. Der Verbraucher sollte den Namen des Kreditinstitutes, die Kontonummer und die Bankleitzahl parat haben. Nach einer PIN oder einer Geheimzahl wird nicht gefragt. Sollte  nach der Sperrung jemand zurückrufen und nach der PIN fragen, ist Vorsicht geboten. Ist die Karte gesperrt, sollte umgehend mit der kontoführenden Bank Kontakt aufgenommen werden. Dort ist dann bereits hinterlegt, wann die Sperrung erfolgt ist.

 

Für weitere Informationen:

Dr. Jürgen Fischer, Vorstand,