Presseinformation 54 / 2006
22.05. 2006
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Internationale Ereignisse wie die Fußball-WM rufen immer wieder Hacker auf den Plan, die Verbraucher mit attraktiven Inhalten versuchen zu ködern.
Die versteckten Schadprogramme sind meist einer E-Mail mit attraktiver Betreffzeile angehängt. Öffnet der arglose Internetnutzer den Anhang, installiert sich das Schadprogramm unbemerkt. Ist der Trojaner erst einmal auf dem PC, kann er Daten wie Kontonummer und Zugangscodes fürs Online-Banking ausspionieren, Dateien verändern oder den PC fernsteuern. Aktuell tauchte Anfang Mai ein Trojaner auf, der sich als WM-Spielplan tarnte. Bereits 2005 nutzte ein Computervirus die Vorfreude der Fußballfans auf die WM. Damals tarnte sich der Schädling als Benachrichtigung zur WM-Ticketauslosung.
Verbraucherschützer Joachim Geburtig mahnt die Verbraucher aufzupassen, welche Dateien und Mailanhänge sie öffnen. Verbrauchern stehen auf der Internetplattform „verbraucher-gegen-spam.de“ zahlreiche Informationen zur Verfügung. So u. a. auch zahlreiche Musterschreiben:
Musterschreiben einer Strafanzeige,
Musterschreiben für den Unterlassungsanspruch gegenüber Versender,
Musterschreiben für die Auskunft über gespeicherte Daten und Widerruf gegenüber dem Versender der Werbe-E-Mail,
Musterschreiben an die Bundesnetzagentur für Rufnummern-Spam.
Auf den Seiten Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) „www.bsi-fuer-buerger.de“ oder „www.buerger-cert.de“ werden Verbraucher über neue Sicherheitslücken informiert.
Die Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale beraten Sie gern zur Sicherheit rund um Ihren PC.
Für weitere Informationen:
Joachim Geburtig,
Berater BS Rostock