Presse-Information:    14 / 2005        24. 02. 2005

 

 

Neue Telefonverträge durch Fälschung von Unterschriften?

 

Seit einigen Monaten häufen sich Beschwerden über Werber der Telekommunikationsfirmen, die versuchen, telefonisch oder an der Haustür Verträge abzuschließen. Da der Telekommunikationsmarkt wohl enger für viele Unternehmen wird, wenden einige Anbieter auf dem Markt mittlerweile dubiose Methoden an; selbst vor Straftaten wird nicht zurückgeschreckt.

 

So berichten Verbraucher von gefälschten Unterschriften auf Verträgen mit der Tele2 GmbH und mit der 01019 Telefondienst GmbH. Sicherlich kann auf diese Art und Weise kein wirksames Vertragsverhältnis entstehen. Entsprechende Einwendungen der Verbraucher an die Telekommunikationsunternehmen werden in der Regel wie folgt beantwortet:

„Mit Bedauern haben wir heute Ihre Kündigung zur Kenntnis genommen.“

 

Auf der so genannten „Wechselgebühr“ bleiben die Verbraucher oft sitzen und sind empört, dass Unternehmen sie durch Fälschungen von Unterschriften mit Kosten belasten können. Verbrauchern in Rostock reicht es nun und sie haben die Straftaten  bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

 

Auch die Deutsche Telekom AG mit ihren Unternehmen scheint sich bei der telefonischen Akquise manchmal zu verhören. Verbraucher berichten, dass ihnen ein Vertragsabschluss unterstellt worden sei, auch wenn diese nur  eine Zusendung von Informationsmaterial wünschten. Dies ist trotz des Aufwandes, welchen die Verbraucher betreiben müssen, um das Vertragsverhältnis zu widerrufen, wohl noch die gelindeste Form der Ignoranz von Verbraucherwünschen.

 

Reagieren Sie also richtig, wenn bei Ihnen solche Vertreter klingeln! Prüfen Sie wohlklingende Versprechungen und legen Sie im Zweifelsfall lieber auf.

 

  

 

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