Presse-Information: 43 / 2004 23. 12. 2004
Von der privaten zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung?
Neue Verbraucherzentrale unterstützt Sie bei der bei Entscheidungsfindung
Durch die Anhebung der besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung ab 01.01.2005 auf monatlich 3.525 Euro (42.300 Euro brutto jährlich) werden bisher privat Krankenversicherte, die weniger verdienen und nicht selbständig tätig sind, wieder versicherungspflichtig.
Betroffene Personen haben jetzt die einmalige Chance zu wählen, ob sie in der privaten Krankenversicherung bleiben oder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren möchten. Da sonst eine solche Rückkehr praktisch ausgeschlossen ist, sollte diese Gelegenheit sorgfältig geprüft werden.
Junge, gut verdienende Angestellte wechselten in den vergangenen Jahren oft aus finanziellen Gründen in eine private Krankenversicherung. Bei der Entscheidung waren niedrigere Anfangsprämien und damit eine Kostenersparnis gegenüber den gesetzlichen Kassen ausschlaggebend.
Zwischenzeitlich können die Beiträge jedoch gestiegen sein oder sich die persönliche Lebenssituation durch Heirat, Kinder oder Scheidung verändert haben. Alles Gründe, die im Einzelfall dafür sprechen könnten, in die gesetzliche Krankenkasse zurückzukehren.
Unterstützung bei der Entscheidungsfindung - ob gesetzlich oder privat versichert - bieten die Mitarbeiter der Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V.
Ansprechpartner für Redaktionen:
Wiebke Cornelius
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