Presse-Information:    14 / 2004    01. 09. 2004         

 

 

 

NVZ Beratungsstelle Rostock hilft Riester-Sparern

 

Millionen von Sparern haben bereits staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge abgeschlossen. Die als Riester-Rente bekannte Anlageform ist aus Sicht von Verbraucherschützern besser als ihr Ruf. Viele Anleger können ihre Altersversorgung damit sinnvoll ergänzen. Die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V. (NVZ) warnt jedoch davor, dass der Sparanteil vieler Verträge nicht optimal ist und Anbieter teilweise fehlerhafte Vertragskonstruktionen anbieten.

 

Falsche Berechnung schmälert Altersvorsorge

 

Um in den Genuss der Riester-Förderung zu kommen, muss der Anleger monatlich Geld sparen. Die Mindesthöhe des Sparbetrags richtet sich nach dem sozialversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres. Der Staat beteiligt sich mit Grund- und Kinderzulagen und fördert die Altersvorsorge zudem mit Steuervorteilen. Ist der Riester-Vertrag allerdings falsch berechnet, schmälert das die Vorsorge: Der Sparer bekommt nicht die vollen Zulagen, spart in wirtschaftlich unsinniger Höhe oder verliert sogar einzelne Zulagen komplett.

 

Zulagen für 2002 schnell beantragen

 

Doch nicht nur die Riester-Verträge selbst, sondern auch die Zulagenanträge stellen offenbar viele Anleger vor Probleme. Für rund 3,5 Millionen Riester-Verträge haben die Sparer 2003 gar keine Förderung beantragt. Für einen solchen Antrag ist es aber noch nicht zu spät: Anleger, die im Jahre 2002 mit der Riester-Rente begonnen haben, können die staatlichen Fördergelder noch bis Ende 2004 beantragen. Danach verfällt die Riester-Zulage für 2002. 

 

Persönliche Beratung für Sparer

 

Eine persönliche Beratung bietet die NVZ in der Beratungsstelle Rostock an: Die Experten prüfen computergestützt die Verträge und zeigen Alternativen auf. Riester-Sparer sollten dazu einen Termin in der Beratungsstelle Rostock, Strandstraße 98, 18055 Rostock oder telefonisch unter 0381 - 2087050 vereinbaren; die Beratung kostet bis zu 30 Euro.

 

 

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Joachim Geburtig

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